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SRH integriert eigenes Hotelgebäude in Gesundheitsbereich

SRH möchte das Gebäude künftig für den Ausbau des Angebotes im Gesundheitsbereich nutzen und Beschäftigte des Hotelbetriebes erhalten Angebote in anderen Bereichen des Stiftungsunternehmens.

Das Gebäude des Hotel Chester am Standort Heidelberg soll künftig für den Ausbau des Gesundheitsangebotes der SRH genutzt werden. Das haben der Vorstand und Aufsichtsrat des Bildungs- und Gesundheitsunternehmens entschieden. Grund für diese strategische Entscheidung ist der gestiegene Bedarf an Therapieplätzen. Durch die Corona-Pandemie entstehen aktuell neue Krankheitsbilder, für die derzeit noch kaum Behandlungskapazitäten bereitstehen. Diesen gestiegenen Anforderungen trägt die SRH mit der Nutzungsänderung Rechnung und schafft neue therapeutische Versorgungsmöglichkeiten, welche dringend benötigt werden. Das Hotel Chester Heidelberg wird daher seinen Geschäftsbetrieb zum 30. Mai 2021 einstellen. 

Den 27 Mitarbeiter:innen des Hotels werden offene Stellen innerhalb der SRH angeboten mit dem Ziel, sie in anderen Bereichen des Stiftungsunternehmens zu beschäftigen. 

„Wir wollen das Gebäude auf unserem Campus in Heidelberg künftig nutzen, um unser Angebot im Gesundheitsbereich weiter auszubauen“, sagte Prof. Dr. Christof Hettich, Vorstandsvorsitzender der SRH. „Angesichts der enorm gestiegenen Anforderungen an neue Therapieformen entspricht eine solche Nutzung dem Selbstverständnis der SRH als Begleiter der Menschen bei Bildung und Gesundheit.“

Das 4-Sterne-Superior-Hotel mit angeschlossenem Seminarzentrum war 2015 eröffnet worden und hatte sich seitdem als eines der führenden Tagungshotels in der Region etabliert. Simone Kuhn, Geschäftsführerin der SRH Hotel Handels- und Betriebs GmbH, wird in ihrer Funktion als Geschäftsbereichsleiterin für strategische Markenführung und Innovationsmanagement der SRH die Integration in den Gesundheitsbereich beratend begleiten. 

Mit der Nutzungsänderung des Hotelgebäudes für die Gesundheitsvorsorge und Therapie setzt die SRH ein Zeichen für den konsequenten Ausbau ihrer Kernbereiche Gesundheit und Bildung und leistet gleichzeitig einen weiteren Beitrag für die medizinische Versorgung der Region.