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SRH Gesundheit setzt neuen Standard für klimafreundliche Patientenversorgung

Durch den Verzicht auf das Anästhetikum Desfluran ab Januar 2026 senkt die SRH ihre CO₂-Emissionen deutlich.

Chirurgisches Team in Schutzkleidung führt einen Eingriff in einem Operationssaal durch, umgeben von medizinischen Geräten und Beleuchtung.

Die SRH, eines der größten Gesundheits- und Bildungsunternehmen Deutschlands, betreibt in ihrer Gesundheitssparte unter anderem zehn Akutkliniken in Deutschland. 
Ab Januar 2026 verabschiedet sich die SRH Gesundheit vom Einsatz des klimaschädlichen Anästhesiegases Desfluran an allen Standorten der Akutkliniken – ein Schritt Richtung nachhaltiger Patientenversorgung, der ökologisch weitreichende positive Effekte erzielen wird. 

Großes Einsparpotenzial: über 81 Tonnen CO₂-Äquivalente in nur zwölf Monaten 

Desfluran zählt zu den klimaschädlichsten Anästhetika. Das Gas verbleibt nach der Anwendung nahezu unverändert in der Atmosphäre und verursacht – je nach Frischgasfluss – pro Einsatzstunde Emissionen in einer Höhe, die einer Autofahrt von 375 bis 750 Kilometern entsprechen. 
Durch den Verzicht werden zukünftig pro Jahr mehr als 81 Tonnen CO₂-Äquivalente an den SRH Klinikstandorten eingespart – das entspricht rund 760.000 gefahrenen Autokilometern.

Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie der SRH. „In der SRH Gesundheit gestalten wir Zukunft mit fachlicher Expertise, Mut zur Veränderung und der Überzeugung, dass Patientensicherheit und Umweltschutz Hand in Hand gehen können“, so Christine Neu, Mitglied der Geschäftsleitung der SRH Gesundheit. 

Der Einsatz von umweltfreundlicheren Verfahren, darunter Low-Flow- und Minimal-Flow-Anästhesie, intravenöse Verfahren sowie den Verzicht auf Lachgas hat sich an den Standorten der SRH Gesundheit bereits seit einiger Zeit etabliert. Ergänzende Maßnahmen wie Schulungen zum nachhaltigen Gerätehandling und die Reduktion der Frischgaszufuhr unterstützen die Umsetzung. 
„Unsere medizinischen Leistungen können wir weiterhin vollständig und in gewohnter Qualität erbringen, da mehrere etablierte und sichere Alternativen zu Desfluran zur Verfügung stehen”, so Priv.-Doz. Dr. med. habil. Falk A. Gonnert, Chefarzt der Anästhesie am SRH Waldklinikum Gera. 

Desfluran wird seit Anfang 2026 nur noch in medizinisch zwingenden Ausnahmefällen vorgehalten.

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