Im Rahmen der 14. Mannheimer Reden, die von der SRH gemeinsam mit dem Nationaltheater Mannheim veranstaltet werden, sprach die Politikwissenschaftlerin und Professorin für Politische Kommunikation Dr. Andrea Römmele über die Zukunft der Demokratie.
Mannheimer Reden: Professorin Andrea Römmele ruft zu aktivem Engagement für die Demokratie auf

In der ersten Ausgabe der Mannheimer Reden im Jahr 2026 und direkt vor ausverkauftem Haus machte Dr. Andrea Römmele deutlich: Demokratie ist kein Selbstläufer, sondern eine dauerhafte gesellschaftliche Aufgabe, die aktives Engagement erfordert.
In ihren Begrüßungsworten unterstrichen Christian Holtzhauer, Intendant des Nationaltheaters Mannheim, der Vorstandsvorsitzende der SRH, Prof. Dr. Christof Hettich, sowie Mannheims Oberbürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, Christian Specht, die Bedeutung von Dialog, Verantwortung und gesellschaftlicher Beteiligung. Die große Resonanz mit Warteliste verdeutlichte das hohe öffentliche Interesse an politischen Debatten.
Unter der Leitfrage, wie Demokratie geschützt, weiterentwickelt und gestärkt werden kann, analysierte Römmele zentrale gesellschaftliche Megatrends wie Digitalisierung, demografischen Wandel, Klimawandel und geopolitische Veränderungen. Sie zeigte auf, vor welchen Herausforderungen demokratische Systeme stehen – und welche Handlungsspielräume bestehen. Ihr zentrales Plädoyer: Demokratie sei „kein Zuschauersport“, sondern lebe vom Mitwirken vieler.
Der Abend wurde von Miriam Scharlibbe, Chefredakteurin des Mannheimer Morgen, moderiert. In der anschließenden Diskussion vertieften die beiden Mannheimerinnen Fragen nach Verantwortung und konkretem Handeln von Politik, Medien und Gesellschaft. Die lebhafte Beteiligung des Publikums, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus der Region, zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an demokratischem Austausch ist.
Die Mannheimer Reden bieten seit Jahren einen öffentlichen Raum für Dialog und unterschiedliche Perspektiven – und setzen damit ein wichtiges Zeichen für demokratische Bildung, Meinungsvielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.


