Wiesloch

Engagement für ein gesundes Arbeitsleben

Heiko Kilian, Geschäftsführer des BTZ Rhein-Neckar, verabschiedet sich in den Ruhestand. Foto: BTZ

Immer mehr Menschen müssen ihren Beruf wegen psychischer Erkrankungen aufgeben. Lösungen dafür hat der Psychologe Heiko Kilian mitgestaltet. Am 15. Dezember wird der Geschäftsführer des Beruflichen Trainingszentrums (BTZ) Rhein-Neckar in den Ruhestand verabschiedet.

Zum Jahresende steigt in vielen Unternehmen der Stress. Schwierig wird es, wenn der Druck nicht nachlässt. Fast jede zweite Frührente ist psychisch bedingt, berichtet die  Bundespsychotherapeutenkammer. „Umso mehr braucht es Konzepte, die Menschen rechtzeitig unterstützen, wieder im Berufsleben Fuß zu fassen“, sagt Heiko Kilian, Geschäftsführer des BTZ Rhein-Neckar in Wiesloch.

Das Unternehmen unterstützt Menschen dabei, nach einer psychischen Erkrankung beruflich wieder einzusteigen. In den letzten zehn Jahren hat das BTZ mit Hauptsitz in Wiesloch fünf solcher Zentren gegründet, unter anderem in Mannheim, Stuttgart und Hannover. Kilian hat diesen Ausbau mit vorangetrieben. Am Freitag (15. Dezember) wird der Psychologe in den Ruhestand verabschiedet. Bis zum offiziellen Abschied im Februar 2018 wird Kilian mit Kollege Franz-Thomas Gann einen Nachfolger einarbeiten.

„Heiko Kilian hat wesentlichen Anteil daran, dass Betroffene deutschlandweit von beruflichen Trainings profitieren und psychische Erkrankungen weniger stigmatisiert sind. Für diese Arbeit danken wir ihm herzlich und wünschen ihm alles Gute“, sagt Hans-Joachim Eucker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Trägers SRH Holding.

Zur Verabschiedung sprechen unter anderem Rolf Limbeck, Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft beruflicher Trainingszentren, und Prof. Markus Schwarz, stellvertretender Ärztlicher Direktor des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden.

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