Heidelberg

SRH erzielt erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz

Das Heidelberger Unternehmen setzt den Wachstumskurs in den Märkten Bildung und Gesundheit weiter fort. 14.501 Mitarbeiter, 1.224 mehr als im Vorjahr, tragen zum Erfolg bei.

Das Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsunternehmen SRH ist im Geschäftsjahr 2018 weiter gewachsen. Der Umsatz stieg um 5,5 Prozent auf 1,022 Mrd. Euro. In den 44 Tochterunternehmen der SRH sind 14.501 Mitarbeiter beschäftigt, das sind 1.224 mehr als im Vorjahr. Gemeinsam haben sie über 1,1 Millionen Patienten und Bildungskunden betreut, ein Zuwachs von 94.000. Das geht aus dem SRH Geschäftsbericht 2018 hervor.

„Der Erfolg in den wettbewerbsintensiven Märkten Bildung und Gesundheit ist ein Zeichen für das gesunde Wachstum unseres Unternehmens. Als gemeinnützige Stiftung wirtschaften wir nachhaltig und investieren in die Qualität unserer Dienstleistungen“, sagt Prof. Dr. Christof Hettich, Vorstandsvorsitzender der SRH.

In Neubauten, Modernisierung von Infrastruktur und Innovationen hat die SRH 116,3 Mio. Euro investiert. Dazu gehören u. a. Erweiterungen und Umbauten in den Kliniken Landkreis Sigmaringen, Karlsbad-Langensteinbach und Neresheim sowie die Anschaffung moderner Medizintechnik für die drei SRH Krankenhäuser in Thüringen. An der EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist die dritte Fakultät Executive School gegründet worden. Sie unterstützt Führungskräfte mit berufsbegleitenden Weiterbildungsprogrammen in einer digitalisierten Arbeitswelt.

Zur Umsatzsteigerung hat neben organischem Wachstum vor allem die Übernahme der SRH Gesundheitszentren Nordschwarzwald (ehemals Ruland Kliniken) beigetragen. Die drei Rehabilitationskliniken in Waldbronn, Dobel und Bad Herrenalb sind 2017 von der SRH übernommen worden und im Konzernabschluss 2018 erstmalig enthalten. Das stärkste Umsatzwachstum verzeichnen deshalb die SRH Kliniken, die Geschäftsfelder Bildung und Hochschulen liegen bei der Umsatzentwicklung leicht über Vorjahresniveau.

Der Jahresüberschuss ist bedingt durch Sondereffekte und steigende Personalaufwendungen von 34,4 Mio. Euro auf 22,6 Mio. Euro gesunken. Die Bilanzsumme der SRH ist um 7,2 Prozent auf 1.226,4 Mio. Euro gestiegen. Das Stiftungsunternehmen hat sein Eigenkapital weiter erhöht. Im Berichtsjahr betrug es 715 Mio. Euro. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 58,3 Prozent. Damit steht das Unternehmen auf einem festen Fundament, um die Lebensqualität und die Lebenschancen seiner Kunden weiterhin zu verbessern.

Zum SRH Geschäftsbericht 2018

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