Neckargemünd

Tarifeinigung bei den SRH Schulen in Neckargemünd

Die Gehälter der Beschäftigten steigen in zwei Stufen um insgesamt 8 Prozent. Unternehmen und Gewerkschaften ver.di und GEW einigen sich auf neuen Entgelttarifvertrag mit einer Laufzeit bis September 2021.

Die Beschäftigten in den SRH Schulen bekommen mehr Gehalt. Die Geschäftsführung und die verhandelnden Gewerkschaften ver.di und GEW haben nach langen Verhandlungen eine Entgeltsteigerung um insgesamt 8 Prozent für den Haustarif der SRH Schulen GmbH vereinbart. Die Tabellenentgelte werden im ersten Schritt, rückwirkend zum 1.1.2019, um 3 Prozent angehoben; im zweiten Schritt am 1.1.2020 folgen weitere 5 Prozent Entgelterhöhung. Das Tabellenentgelt für Auszubildende wird in zwei Schritten um jeweils 60 Euro pro Monat erhöht. Die Laufzeit beträgt 33 Monate und endet am 30.9.2021.

„Der deutliche Tarifschritt honoriert die wertvolle Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzt ein Zeichen in einem von Fachkräftemangel geprägten Arbeitsmarkt“, sagt Dr. Tobias Böcker, Geschäftsführer der SRH Schulen GmbH. Die Laufzeit über 33 Monate biete allen Beteiligten Verlässlichkeit und Stabilität. „Eine faire und wettbewerbsfähige Entlohnung dient wesentlich der Qualität unserer Angebote für Kinder und Jugendliche mit besonderen Herausforderungen“, so Böcker.

Der Abschluss betrifft 309 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SRH Schulen GmbH, die nicht als Lehrkräfte beschäftigt sind, zum Beispiel Erzieher, Sozialpädagogen und Psychologen. Lehrkräfte sind in ihrem Entgelt den Lehrkräften des Landes Baden-Württemberg gleichgestellt.

Zur SRH Schulen GmbH in Neckargemünd gehören zwei sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren – die Stephen-Hawking-Schule und die Viktor-Lenel-Schule – sowie Einrichtungen der Jugendhilfe. Rund 900 Kinder und Jugendliche werden unterrichtet und betreut.

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