Heidelberg

Gesundheitswesen neu gedacht

Die SRH erhebt Daten zur bundesweiten Gesundheitsversorgung. Die Ergebnisse fließen in die Zukunftspläne der unternehmenseigenen Kliniken ein. Die SRH ist eines der führenden Bildungs- und Gesundheitsunternehmen in Deutschland.
 

Wie entwickelt sich die Gesundheitsbranche, welchen Herausforderungen muss sie sich stellen und welche Veränderungen ergeben sich hieraus? Die SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera hat gemeinsam mit der SRH Förderstiftung und der SRH Kliniken GmbH ein einjähriges Forschungsprojekt gestartet. Die Ergebnisse der Studie mit dem Titel „Gesundheit der Zukunft – Zukunft der Gesundheit“ sollen Krankenhäusern als Grundlage für strukturelle Verbesserungen dienen.

„Die SRH ist ein führender Anbieter von Bildungs- und Gesundheits-dienstleistungen in Deutschland. Um langfristig eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen, müssen wir uns an den Anforderungen des Marktes orientieren“, sagt Werner Stalla, Geschäftsführer der SRH Kliniken.
 

Die Studie gliedert sich in fünf Schritte. Grundlage des Forschungsprojektes ist eine Bestandsanalyse von Angebot und Nachfrage. Die Studienverantwortlichen prüfen, ob das bestehende Klinikkonzept den Anforderungen des Marktes gerecht wird und ob es Anpassungsbedarf gibt. Kernthemen wie die künftige Umsetzung von ambulanter und stationärer Versorgung sowie Personalqualifikation und -gewinnung stehen im Fokus. Expertenmeinungen fließen mit in die Studie ein. Vertreter der SRH Kliniken und SRH Hochschulen entwickeln gemeinsam ein strategisches Zukunftskonzept. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2017 präsentiert.

„Das Forschungsprojekt nutzt die umfassende Expertise im Bildungs- und Gesundheitsmarkt. So können wir uns bestmöglich für die Zukunft aufstellen“, so Prof. Johannes Schaller, Präsident der SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera.

Die Studie leiten Prof. Dr. Johannes Schaller und Prof. Dr. Margot Sieger, Professorin an der Fachhochschule. Die SRH Förderstiftung und die SRH Kliniken GmbH bezuschussen das Projekt jeweils zur Hälfte mit insgesamt 100.000 Euro.

Die SRH betreut jährlich 706.000 Patienten an Akutkrankenhäusern, Rehabilitationskliniken und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) bundesweit.

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