Heidelberg

Faire Chancen für Nachwuchskräfte

SRH verpflichtet sich zur Anerkennung von Fair Company-Regeln. Die bundesweite Arbeitgeberinitiative prüft Qualitätsstandards bei der Beschäftigung von Praktikanten und Trainees.

Die Zeit der Generation Praktikum, in der Studenten und Absolventen als preiswerte Arbeitskräfte ausgenutzt wurden, ist vorbei. Laut Praktikantenreport 2014 sind die meisten Praktikanten zufrieden mit Arbeitsatmosphäre und Betreuung. Damit es auch künftig fair zugeht, hat die Initiative "Fair Company" Qualitätsstandards und überprüfbare Regeln entwickelt, an denen sich teilnehmende Unternehmen messen lassen müssen.

Die SRH hat sich freiwillig zur Anerkennung dieser Regeln verpflichtet und gibt dem akademischen Nachwuchs die Chance, die eigenen Stärken herauszufinden. "Bildung und Gesundheit sind Wachstumsbranchen mit hervorragenden Karrierechancen. Wir bieten Nachwuchskräften Praktika und Trainee-Programme mit einem klaren Fahrplan, denn wir wollen die Besten gewinnen", sagt Prof. Dr. Christof Hettich, Vorstandsvorsitzender der SRH Holding.

In den bundesweit 39 Tochterunternehmen waren im vergangenen Jahr rund 50 Praktikanten beschäftigt. Für Hochschulabsolventen bietet die SRH darüber hinaus ein 18-monatiges Traineeprogramm, das gezielt auf Managementaufgaben vorbereitet. Seit der Einführung in 2002 haben 40 Trainees das Programm absolviert. Mehr als drei Viertel davon sind als Fach- oder Führungskräfte übernommen worden.

Fair Company ist eine bundesweite Arbeitgeberinitiative für Studenten und Berufseinsteiger. Mitgliedsunternehmen verpflichten sich, Qualitätsstandards und überprüfbare Regeln für Praktika einzuhalten. Dazu gehören z. B. klar definierte Aufgaben und Ziele, ein sinnvoller Zeitraum und eine angemessene Bezahlung. Praktikanten sind aufgefordert, in einem standardisierten Fragebogen unter anderem Aufgaben, Betreuung und Vergütung zu bewerten und anonym an Fair Company zu übermitteln.

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