SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen

Schmerz hat viele Ursachen

"Schmerz lass nach." Wer hat das nicht schon mal gedacht oder gehofft. Manche nahezu täglich. Vor allem diejenigen, die zu den etwa 20 Millionen Menschen zählen, die in Deutschland an chronischen oder immer wiederkehrenden Schmerzen leiden. Für die SRH Klinik Bad Wimpfen ein Grund, dem Schmerz in seinem gesamten Erscheinungsbild einen Tag der offenen Tür zu widmen. Zahlreiche Besucher nutzten gestern die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, sich einen Rat holten, oder das ebenfalls schmerzlindernde Solebad zu nutzen.

Bewirtung Der Platz vor der Orthopädischen Klinik glich einem Festplatz, die Klinikleitung hatte sich wegen des schönen Wetters kurzfristig entschlossen, die Bewirtung der Gäste ins Freie zu verlegen. Die Besucher bedienten sich an den Infoständen und besuchten Vorträge. Sie erfuhren, dass Bad Wimpfen Patienten mit neurologischen, kardiologischen sowie orthopädischen Krankheitsbildern behandelt. Der ärztliche Direktor, Dr. Rolf Pauschert, sagte: "Wir sind mit unseren Abteilungen Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie sowie der Orthopädie und Neurologie geradezu prädestiniert, uns mit dem Thema Schmerz an die Öffentlichkeit zu begeben." Nur wenige Kliniken hätten eine derartig ausgerichtete Fach-Symbiose, in der ein interdisziplinäres Team optimale therapeutische und fachärztliche Patientenbetreuung gewährleiste.

Die wachsenden Patientenzahlen im Gesundheitszentrum belegten den eingeschlagenen Weg. "Wir haben es mit einer steigenden Zahl von Patienten mit Mehrfacherkrankungen, gerade im Schmerzbereich, zu tun, die durch unsere interdisziplinäre Orientierung sehr gut behandelt werden können", informierte Pauschert.

Wie das geht, demonstrierte Masseur Thomas Müller an einem praktischen Beispiel. Mit Nackenproblemen kam Edith Wenkeler zu ihm. Mit einfühlsamen Berührungen lokalisierte Müller die Triggerpunkte im Schulterbereich der jungen Sporttherapeutin, die er für das Problem verantwortlich machte: "Ich werde zunächst durch Massage der Triggerpunkte den lokalen Stoffwechsel anregen und dann auf die Stelle Eis bringen." Edith Wenkeler spürte nach eigenen Angaben in kurzer Zeit Linderung. Danach brachte Müller ein blaues Tape am Nacken an.

Quelle: Rudolf Landauer, Heilbronner Stimme