Das CORE-Prinzip an der
SRH Hochschule Heidelberg


Studieren geht hier anders.

Der ungebrochene Trend zum Studium, Bachelor und Master oder lieber zurück zum guten alten Diplom – das sind die Themen in Polit-Talkshows und Artikeln, wenn es um Bildung geht. Doch in dieser Diskussion wird der wichtigste Punkt übersehen: Die Frage nämlich, was Studenten wirklich lernen, und noch viel wichtiger: wie sie lernen.

Überfüllte Hörsäle, vollgepackte Stundenpläne, die fehlende Unterstützung durch Professoren und der Prüfungsstress am Ende des Semesters – das, was gelehrt wird, ist nicht immer zeitgemäß, und die Art, wie gelehrt wird, ist oftmals ineffizient.

Hochschule anders denken und leben – diesem Anspruch stellt sich die SRH Hochschule Heidelberg bereits seit langem. Was sie von anderen unterscheidet: das CORE-Prinzip. Das bundesweit einzigartige Studienmodell rückt aktives und eigenverantwortliches Lernen in den Mittelpunkt. Die wichtigsten Säulen dabei: Kompetenzorientierung und Praxisnähe. Die Studenten arbeiten an realen Projekten, größtenteils zusammen mit Partnerunternehmen. Immer an ihrer Seite: ein Dozent, der sie fachlich unterstützt.

Mit dem innovativen Lernkonzept hat die Hochschule die ganze Struktur ihrer Studiengänge umgestellt: weg vom traditionellen Frontalunterricht hin zu aktivierenden Lehr- und Lernmethoden. Das traditionelle Semesterschema wurde dafür abgeschafft. Alle Studieninhalte sind in 5-Wochen-Module gegliedert, in denen sich Studenten mit einem Thema beschäftigen. Jedes Modul schließt mit einer kompetenzorientierten Prüfung ab.

Dabei geht Probieren im wahrsten Sinne des Wortes über Studieren. „Die Studenten erarbeiten sich die Dinge selbst. Damit sie nicht nur etwas wissen, sondern auch anwenden können“, sagt Barbara Sprick, Dekanin der Fakultät für Information, Medien und Design.

Sich Dinge selbst anzueignen ist nicht immer einfach. Im Berufsleben ist das ähnlich. Dafür arbeiten die Studenten immer in Teams, diskutieren und unterstützen sich gegenseitig. Gearbeitet wird in innovativen Lernräumen, an Stehtischen mit ergonomischen Hockern oder auf dem Sofa. „Wir arbeiten auch im Stehen. Auf diese Weise beteiligen sich alle viel öfter am Geschehen“, erklärt Barbara Sprick. So entsteht eine Atmosphäre, die zum Lernen motiviert. Mit dem Ziel: effektive und gründliche Vorbereitung auf den Beruf. Lehrmethoden aus dem letzten Jahrhundert sind hier eindeutig fehl am Platz.