Heidelberg

Gemeinsam erfolgreich

Die Rolling Chocolate feiern in ihren neuen Trikots den dritten Sieg in Folge. (SRH Berufliche Rehabilitation/Nils Fabisch)

SRH Bildungsunternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar fördern den Behindertensport. Sie unterstützen die Heidelberger Basketballer von „Rolling Chocolate“ als Hauptsponsor in der neuen Saison.

Am Ende rissen sie jubelnd die Arme hoch. Soeben hatten die Rollstuhlbasketballer der „Rolling Chocolate“ aus Heidelberg die „Lahn-Dill Skywheelers“ mit 78:42 besiegt. Besser konnte die Saison am 3. Oktober nicht beginnen. Und die Erfolgsserie geht weiter: Nach drei Spielen steht die Mannschaft jetzt an der Spitze der zweiten Bundesliga.

In dieser Saison präsentiert sich das Team mit neuen Trikots, die auf den Hauptsponsor hinweisen: Drei SRH Bildungsunternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar stärken mit ihrem gemeinsamen Engagement den Behindertensport.

„Gemeinsam aktiv zu sein, etwas zu bewegen, unabhängig von körperlichen Einschränkungen – dafür stehen die „Rolling Chocolate“. Dieses Ziel unterstützen wir gerne. Als Bildungsunternehmen liegt uns daran, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und Inklusion zu leben“, sagt Thomas Windolf, Geschäftsführer der SRH Berufliche Rehabilitation in Heidelberg. Das Unternehmen sponsert die Basketballer  zusammen mit dem Beruflichen Trainingszentrum Rhein-Neckar in Wiesloch sowie der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd.

„Für unsere Schüler mit und ohne Behinderung sind Sportangebote ein wichtiger Ausgleich zum Lernalltag. Wer nicht selbst im Verein spielt, feuert die Mannschaften auf der Tribüne an“, sagt Thomas Bohnert, Schulleiter der Stephen-Hawking-Schule. Diese Verbundenheit mit den „Rolling Chocolate“ macht für Vereinsvorstand und Co-Trainer Markus Bucher die Partnerschaft besonders: „Von den Schülern und Teilnehmern der SRH sind einige selbst in unserem Team aktiv, wir sind wie eine zweite Familie.“

Das Team der Rollstuhlbasketballer hat sich personell neu aufgestellt und will in der zweiten Liga die ganz Großen ärgern. „Mit ein bisschen Glück schaffen wir es dauerhaft unter die ersten Drei. Am wichtigsten ist, dass wir als Team zusammenwachsen und Spaß haben“, sagt Bucher. Der Anfang ist gemacht.

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