SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen

Pflege geht alle an

 

In Zeiten in denen man von Pflegenotstand und Fachkräftemangel spricht, wirft der Pflegeberuf viele Fragen auf? Warum verbleiben Pflegende in Deutschland nach ihrer Ausbildung im Durchschnitt nur 7 Jahre im Beruf? Warum erkranken viele Pflegekräfte an einem Burn-out? Was kann man tun, um die seelischen und körperlichen Belastungen im Pflegebereich zu reduzieren? Und was macht den Beruf auch über einen längeren Zeitraum attraktiv?

Das SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen wird am Samstag den 8. November 2014, ab 12:30 Uhr, in Raum Stuttgart, den ersten Wimpfener Pflegetag veranstalten. Damit soll ein Forum geschaffen werden, um gesundheitspolitisch wichtige und technologisch innovative Aspekte der Pflege zu diskutieren. Der Pflegetag richtet sich an Pflegekräfte, pflegende Angehörige, aber auch an ein breites Publikum.

Die Veranstaltung widmet sich einigen „heißen Eisen“ im Bereich der neurologischen Pflege. Dafür konnten Referenten aus Wissenschaft und Praxis gewonnen werden. Los geht es mit dem Thema: „Risikokompetenz in der Pflege“, ein Vortag von Roman Prinz (Max-Plank-Institut für Bildungsforschung, Berlin). Im Anschluss berichtet Roman Dieudonné (Pflegedienstleiter SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen) gemeinsam mit Jörg Schrod (Geschäftsführer DeutscheSenior, Limburg) über das Thema „Ortungsuhren bei weglaufgefährdeten Patienten“. Sönke Stanschus, Leiter des Dysphagiezentrums Kreiskliniken Reutlingen, referiert über „Dysphagiemanagement und Komplikationen“. Und zum Abschluss informiert Christopher Parlitz (Schunk GmbH, Lauffen) über den Einsatz von Assistenzrobotern als Beitrag zur Reduktion der körperlichen Belastung.

 

Das Forum soll Stoff für angeregte Diskussionen bieten und den Pflegenden eine Plattform für einen konstruktiven Gedankenaustausch bieten. Programm und Anmeldeformular finden Sie unter www.gesundheitszentrum-badwimpfen.de.
Die Veranstaltung ist kostenlos.