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SRH erhält Preis des tunesischen Staatspräsidenten für Internationale Solidarität

(Stuttgart, 10.12.2007) Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg

„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass der von mir vorgeschlagene Kandidat, die Stiftung Rehabilitation Heidelberg, den Preis des tunesischen Staatspräsidenten für Internationale Solidarität erhält“, erklärte Ministerin Dr. Monika Stolz MdL anlässlich der Übergabe des Preises an den Vorstandsvorsitzenden der SRH, Professor Klaus Hekking, am 10. Dezember 2007 in Tunis. Der 10. Dezember ist in Tunesien der Tag der Nationalen Solidarität.

„Dieser Preis bringt zum Ausdruck“, so die Ministerin, „dass die Zusammenarbeit mit Tunesien, die das Ministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der SRH im Bereich der Politik für Menschen mit Behinderungen entwickelt hat, positive Wirkung erzielt hat und entsprechend gewürdigt wird.“

„Wir haben uns in vielen Jahren der Zusammenarbeit mit Tunesien stets auf das große Engagement der SRH verlassen können.“, so die Ministerin. Zuletzt wurde im März 2007 eine Fortführung der fachlichen Kontakte der SRH zur tunesischen beruflichen Rehabilitation, insbesondere durch einen Erfahrungsaustausch von Experten, vereinbart. Die SRH hat seit Anfang der 90er Jahre die Kooperationen zwischen Tunesien und Baden-Württemberg im Bereich der Politik für Menschen mit Behinderungen mit großem finanziellem, personellem und idealistischem Engagement unterstützt. Für dieses Engagement wird Professor Klaus Hekking diesen Preis entgegennehmen.

In Tunesien gibt es seit 2005 ein neues Gesetz zum Thema „Behinderung“. Ziel ist die gesellschaftliche Integration. In Tunesien sind 153.000 Menschen behindert (1,5 Prozent der Bevölkerung), davon 42 Prozent körperbehindert. Bei den Hilfen kooperieren staatliche und private Einrichtungen.


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