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SRH steht zur Angleichung der Tarife

(Heidelberg, 29.02.2008) Der Klinikbetreiber fordert die Gewerkschaft zu konstruktiven Verhandlungen auf.

In den Tarifverhandlungen für die nicht-ärztlichen Mitarbeiter der SRH Kliniken GmbH hat das Unternehmen ein faires Angebot vorgelegt. Nach deutlichen Lohnsteigerungen um insgesamt 5 Prozent im vergangenen Jahr sollen die Mitarbeiter in Thüringen nun eine zusätzliche Einmalzahlung von 250 Euro erhalten.

Bereits seit Dezember bekommen alle Mitarbeiter der unteren und mittleren Entgeltgruppen in Gera und Suhl volle 100% des Lohnniveaus ihrer Kollegen in Baden-Württemberg. Damit zählt die SRH zu den Vorreitern bei der Angleichung zwischen Ost und West. Nun sollen auch die Mitarbeiter in Baden-Württemberg  eine halbe Stunde länger in der Woche arbeiten, dafür wurde eine lineare Lohnsteigerung angeboten.

Das Tarifkonzept sorgt mit gleichem Lohn und einer Annäherung der Arbeitszeiten für mehr Gerechtigkeit innerhalb des Konzerns. Die SRH forderte die Gewerkschaft auf, konstruktiv über den Tarifvertrag zu verhandeln.

Die SRH hat bereits große Anstrengungen unternommen, um den Investitionsstau im Krankenhauswesen abzubauen. Der Klinikbetreiber investiert derzeit mehr als 200 Mio. Euro größtenteils aus eigenen Mitteln, in die Modernisierung der Krankenhäuser. Zusätzlich werden neue Behandlungsmöglichkeiten, vor allem für Menschen mit Krebserkrankungen geschaffen. Der Löwenanteil dieser Investitionen fließt in die Häuser in Thüringen.

Auch beim Thema Arbeitsplätze in Thüringen steht die SRH zu ihrem Wort. Die Zahl der Mitarbeiter im Freistaat liegt bei 2.807 und ist damit seit 2006 um lediglich vier gesunken.


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