SRH Umsatz überspringt 500 Millionen Euro Marke
(Heidelberg, 20.12.2007) Heidelberger Bildungs- und Gesundheitskonzern baut Geschäft aus und steigert Gewinn.
Der Heidelberger Bildungs- und Gesundheitskonzern SRH hat seinen Umsatz im laufenden Jahr auf 502 Mio. Euro gesteigert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Zunahme um 3 Prozent. Das geht aus dem im Aufsichtsrat vorgestellten vorläufigen Jahresabschluss hervor. Der Umsatz im Bildungsgeschäft stieg auf 155 Mio. Euro, die SRH Kliniken trugen mit knapp 349 Mio. Euro den Löwenanteil zum Konzernumsatz bei.
Das Konzernergebnis hat sich um mehr als 20 Prozent auf rund 21 Mio. Euro verbessert. Dabei konnte die Sparte Bildung den größten Zuwachs verzeichnen: Hier stieg das Jahresergebnis um 7,8 Mio. Euro auf 6,2 Mio. Euro. Im Konzernbereich Gesundheit blieb das Jahresergebnis mit 12,7 Mio. Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Im SRH Konzern waren 7.547 Mitarbeiter beschäftigt und damit 50 mehr als im Vorjahr.
„Wir sind weiter aus eigener Kraft und durch Akquisitionen gewachsen und haben im Konzernbereich Bildung durch eine Sanierung der Beruflichen Rehabilitation die erforderliche Wende geschafft.“, sagte SRH Vorstandschef Prof. Klaus Hekking.
Die SRH hat in diesem Jahr ihre Position im Bildungsmarkt durch eine Neugründung und zwei Akquisitionen gestärkt. Um die Ausbildung in Gesundheitsberufen zu verbessern, wurden vier Gesundheitsfachschulen der TERTIA-Gruppe in Nordrhein-Westfalen übernommen und die SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera gegründet. Mit der Übernahme der OTA Hochschule Berlin ist der SRH Hochschulverbund auf sechs private Hochschulen mit 3.200 Studierenden gewachsen.
Im Konzernbereich Gesundheit nahm die Zahl der stationären Patienten um 2,8 Prozent zu. In der anspruchsvollen Wirbelsäulenchirurgie erreicht die SRH Kliniken GmbH bundesweit einen Marktanteil von 6,4 Prozent. Alle sieben Krankenhäuser sind nach KTQ zertifiziert.
Für das Jahr 2008 erwartet die SRH einen Umsatz von rund 517 Mio. Euro und ein Ergebnis von etwa 23 Mio. Euro. Hekking kündigte einen weiteren Ausbau des Hochschulverbunds und eine Steigerung der ambulanten und stationären Versorgung in den SRH Kliniken an.

